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Als wir uns im Jahr 2008 dazu entschieden, Medizin zu digitalisieren, wusste noch keiner, wo uns das hinführen würde. YouTube war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal drei Jahre alt geworden, und Netflix als Streamingdienst, wie wir ihn heute kennen, gab es nur ein knappes Jahr. In dieser Zeit also kamen ein paar Tübinger Anatomen auf die Idee, den Schritt in die digitale Anatomie und Chirurgie zu wagen. Was als Tübingen-interne Videoübertragung in SD-Qualität (für alle nicht Digital Natives: das war das Videoformat vor HD, Full HD und 4K) aus dem OP-Saal in der Klinischen Anatomie in einen Hörsaal begann, war schon bald eine weltweite Online-Liveveranstaltung mit mehreren Zehntausend registrierten Nutzern.

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139
Folgen
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18
Staffeln
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100
Expert*innen zu Gast
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20
Fachdisziplinen

In mittlerweile knapp 140 Folgen in 14 Jahren haben wir neben allen chirurgischen Fächern auch weitere Bereiche wie die medizinische Onkologie, Neurologie oder Strahlentherapie beleuchtet – und das immer mit dem Anspruch, neben den neusten OP- und Therapieverfahren auch die anatomischen Grundlagen nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Sectio chirurgica wurde mittlerweile mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lehrpreis der Medizinischen Fakultät Tübingen und dem Titel „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ des Bundespräsidenten.

All das ginge nicht ohne unser fantastisches Team: Aktuell über 20 Studierende der Humanmedizin aus dem 2. Semester bis ins Praktische Jahr, ein Medieningenieur, mehrere OP-technische Assistent*innen, Mitarbeiter*innen im Projektmanagement und Verwaltung und natürlich Prof. Bernhard Hirt, der Gründer und Hauptmoderator der Sectio chirurgica. Zusammen mit unseren Gästen aus der Klinik produzieren wir die Live-Sendung sowie Material für die Mediathek sowie unsere Social Media-Kanäle.